Diagnose Tinnitus
Besteht der Verdacht auf einen Tinnitus, ist es sehr ratsam, einen zugelassenen HNO-Arzt aufzusuchen. Neben ein paar Fragen nach Art und Häufigkeit wird dieser verschiedene Untersuchungen durchführen wie zum Beispiel:
- Hörtest,
- Hals-Nasen-Ohrenuntersuchung,
- Hörkurven-Test,
- Hirnstammaudiometrie (BERA): Hörtest zur Untersuchung des Hörnervs,
- Gleichgewichttest.
Wenn auch selten, aber manches Mal sind weitere Untersuchungen notwendig:
- Blutuntersuchungen,
- Magnetresonanzanalyse (MRT) des Kopfes/Schädels,
- Computertomografie (CT) des Kopfes/Schädels,
- Funktionsuntersuchungen von der Halswirbelsäule (HWS) sowie des Kauapparates.
Die beiden zweiten und dritten Punkte sind zu ihren Teilen sehr teure oder für den Körper belastende Untersuchungen, die nicht leichtfertig ohne Grund durchgeführt werden sollten.
Klassifikation nach ICD-10
H93.1 Tinnitus aurium
Der Begriff Tinnitus aurium, kurz Tinnitus leitet sich aus dem lateinischen ab und bedeutet so viel wie „das Klingeln der Ohren“ und beschreibt das Symptom bereits in seinem Kern. Umgangssprachlich nennen wir es heute „Ohrengeräusche“ – mitunter auch als Ohrensauen, Ohrenpfeifen, Ohrengeräusche bezeichnet.
